Material zum Herunterladen

Kfz-Gewerbe und Teilehandel: Do-it-yourself mit Risiken

Spitzengespräch von ZDK und GVA, angeführt von den Präsidenten Hartmut Röhl, GVA (5.v.l.), und Jürgen Karpinski, ZDK (7.v.l.). Foto:ProMotor

Bonn. Vor riskanten Tipps zur Do-it-yourself-Reparatur von Bremsen im Internet warnen Kfz-Gewerbe und Teilehandel.

Entsprechende Webseiten waren ein Thema beim Spitzengespräch von Vertretern des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und des Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) in Bonn.

So werde der Verkauf von Ersatzteilen im Internet durch illustrierte Hinweise zum Einbau dieser Teile unterstützt. Dazu gehörten inzwischen auch Anleitungen für hochgradig sicherheitsrelevante Arbeiten, wie etwa den Tausch von Bremssattel, Bremsscheiben oder Bremsbelägen.

Damit würden explizit Menschen angesprochen, die von derartigen Arbeiten nicht die geringste Ahnung hätten. Ihnen würde suggeriert, dass sie mit Hilfe der Anleitung solche Arbeiten selbst erledigen könnten.

Hobby-Schrauber würden nicht nur selbst Kopf und Kragen riskieren, sondern auch völlig unbeteiligte Dritte innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs in Gefahr bringen.

Daher sei es unabdingbar, bei allen sicherheitsrelevanten Arbeiten am Fahrzeug auf die Top-Qualität bei Kfz-Ersatzteilen zu setzen und die fachgerechte Reparatur den Kfz-Meisterbetrieben zu überlassen.
Nur so ließen sich die hohen Anforderungen an die Verkehrssicherheit sowie die individuelle Mobilität der Menschen erfüllen.

Letzte Änderung: 15.04.2016