Bundesminister Scheuer für Technologieoffenheit







Fotos: ProMotor

[15.10.2019] Berlin. Mit einer engagierten Rede beeindruckte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die rund 450 Teilnehmer der ZDK-Bundestagung in Berlin.

Darin unterstützte er den auch vom ZDK favorisierten technologieoffenen Ansatz bei der Förderung alternativer Antriebstechnologien. Seiner Meinung nach sei die Konzentration nur auf die batteriebetriebene Elektromobilität zu kurz gesprungen.

"Wir wollen vor allem die Wasserstofftechnologie vorantreiben, und wir müssen die synthetischen Kraftstoffe weiterentwickeln", so der Minister. Das Klimapaket der Bundesregierung öffne dafür die Möglichkeiten.

Zur kritischen Debatte um das Auto merkte er an: "Ich möchte, dass die Bürger frei entscheiden, wie sie ihre Mobilität organisieren." Denn rund 70 Prozent der Menschen in Deutschland würden in kleinen Städten und im ländlichen Raum leben und seien auf das Automobil angewiesen. Dem Kraftfahrzeuggewerbe wies er die wichtige Aufgabe zu, die Neugier der Menschen im Land für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zu wecken.

Die Fotoauswahl gibt einen Eindruck von der ZDK-Bundestagung Ende September in Berlin.

Letzte Änderung: 15.10.2019Webcode: 0126602