Kfz-Gewerbe und Teilehandel im Austausch über Branchenthemen

ZDK und GVA tauschten sich über aktuelle Branchenthemen aus. Foto: ProMotor

[14.03.2018] Die offene, interoperable Telematik-Schnittstelle im Fahrzeug als Einstieg für mögliche Service-Dienstleister neben den Herstellern und Importeuren war ein wichtiges Thema beim Jahresgespräch zwischen ZDK und GVA.

Beide Verbände zeigten sie sich einig in dem Bestreben, sich bei der Fahrzeugvernetzung auf europäischer Ebene für fairen  Wettbewerb einzusetzen. Angeführt von Hartmut P. Röhl, dem Ersten Vorsitzenden des GVA, und ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk tauschten sich die Delegationen  über weitere aktuelle Branchenthemen aus.

Dabei spielten die Diesel-Diskussion sowie die Forderung des ZDK nach einer Hardware-Nachrüstung zur Stickoxid-Minderung eine wichtige Rolle. Bedroht fühlt sich der Teilehandel von Wettbewerbsbarrieren, die aus der zunehmenden digitalen Kennzeichnung von Ersatzteilen resultieren können.

Dadurch könnten der freie Teilehandel, aber auch das Serviceangebot der Werkstätten beeinträchtigt werden, so GVA-Geschäftsführerin Marita Kloster. Weiter im Blick haben die Verbände das Thema "Sachmangelhaftung für fehlerhafte Ersatzteile".

Hier haben ZDK und GVA das altbewährte Formular für die Abwicklung von Sachmängelhaftungsfällen zwischen Werkstätten und Lieferanten an die neue Rechtslage angepasst. Diese sieht grundsätzlich auch den Ersatz der Aus- und Einbaukosten für Fälle vor, in denen ursprünglich ein defektes Teil geliefert worden war, welches im Rahmen der Sachmängelhaftung ersetzt werden muss.

Weiteres Thema war die Neuordnung der europäischen Typgenehmigung in einer Rahmenverordnung und hier insbesondere der Zugang zu technischen Informationen der Fahrzeughersteller.

Letzte Änderung: 14.03.2018Webcode: 0118799