ZDK in Diesel-Expertengruppe aktiv

[04.12.2017] Berlin. Lösungen bezüglich der Nachrüstung und Flottenerneuerung zu finden ist Aufgabe der Expertengruppe I im Nationalen Forum Diesel. Nach dem Diesel-Gipfel Anfang August wurde sie unter dem Arbeitstitel „Emissionsreduzierung  bei den im Verkehr befindlichen Fahrzeugflotten“ eingesetzt. Dort vertritt Bundesinnungsmeister und Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk die Interessen des Kfz-Gewerbes. Er sitzt zusammen mit  Vertretern von Bundesministerien, Behörden und Bundesländern, Vereinen wie dem ADAC, Automobilzulieferern und Umweltorganisationen. Die Expertenrunde hat bereits einige Studien zum Nutzen der Hardware-Nachrüstung in Auftrag gegeben und verschiedene Möglichkeiten der Nachrüstung skizziert.

Der Expertengruppe arbeiten zwei Unterarbeitsgruppen zu, deren Spezialisten sich sowohl mit den technischen als auch den juristischen Aspekten des Themenfelds beschäftigen. Die Unterarbeitsgruppe „Technik“ verständigt sich darüber, inwiefern eine Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen technisch möglich ist und welcher Handlungsbedarf bei den jeweiligen Akteuren besteht. Betrachtet werden auch Fragen der Kosten-Nutzen-Relation bei der Nachrüstung sowie verschiedene Anreiz- und Fördermöglichkeiten für die Fahrzeughalter. Die Unterarbeitsgruppe „Vorschriften“ befasst sich mit den Fragen der rechtlichen Umsetzbarkeit der Diesel-Pkw und Nutzfahrzeug-Nachrüstung. Darunter fallen Fragen der Zulassung umgerüsteter Fahrzeuge, aber auch die Änderung bestehender Vorschriften zur Anerkennung verschiedener Nachrüstfilter sowie die Themen Gewährleistung und Rechtansprüche von Pkw- und Nutzfahrzeug-Besitzern gegenüber dem Hersteller. In beiden Unterarbeitsgruppen ist der ZDK ebenfalls mit Experten vertreten.

Letzte Änderung: 05.12.2017Webcode: 0117068