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ZDK: Auch in den Sommerferien steigendes Interesse an Elektrofahrzeugen

Das Kaufinteresse an Elektroautos nimmt auch während der Sommerferien zu. Nach den heute vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veröffentlichten Zahlen sind die Neuzulassungen batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) im Ferienmonat Juli erneut gestiegen. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sieht in diesem Trend ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sich die Elektromobilität zunehmend etabliert.

Im Juli wurden laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 268.068 neue Pkw zugelassen, das waren 1,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dazu trugen vor allem private Zulassungen (+8 Prozent) bei, während gewerbliche Zulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat (-2,4 Prozent) leicht rückläufig waren. Unter den Neuzulassungen waren 78.609 rein batterieelektrisch betriebene Pkw (BEV), 61,7 Prozent mehr als im Juli 2025. Auch die Zahl der Plug-in-Hybride (PHEV) legte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,5 Prozent auf 30.609 Einheiten zu. Von Januar bis Juli kamen insgesamt 446.615 BEV und 194.402 PHEV neu in den Markt. Das waren 50,2 Prozent (BEV) bzw. 17 Prozent (PHEV) mehr im Vergleich zum Vorjahr. Der Pkw-Gesamtmarkt lag in den ersten sieben Monaten bei rund 1,752 Mio. Pkw und damit um 5,1 Prozent über dem Vorjahreswert.

Für den ZDK wird dadurch ein klarer Wandel auf dem Markt sichtbar: Die Elektromobilität behauptet sich immer mehr aus eigenem Antrieb. Da ein wesentlich größeres Modellangebot der Hersteller auf zunehmend preisbewusste Käufer trifft, entstehen gerade im privaten Sektor neue Kaufanreize.

„Die E-Mobilität hat sich in der breiten Gesellschaft etabliert. Ausschlaggebend für den weiteren Erfolg sind nun dauerhaft verlässliche Rahmenbedingungen, damit der Markt aus eigenem Antrieb weiter wachsen kann.“, so Peckruhn.

Der Gebrauchtwagenmarkt zeigte sich im Juli leicht rückläufig. So lag die Zahl der Besitzumschreibungen laut KBA bei 577.139 Pkw und damit um 4,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Im bisherigen Jahresverlauf wechselten insgesamt rund 3,77 Mio. Pkw ihre Besitzer, das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der ZDK rechnet mit einer Fortführung dieser Entwicklung, vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen ändern sich nicht. Dabei wirken sich äußere Umstände – wie etwa teurer Kraftstoff und weltpolitische Konflikte – noch immer deutlich auf das Käuferinteresse aus. „Sollten die geopolitischen Spannungen andauern, erwarten wir auf absehbare Zeit eine Fortsetzung dieses Trends.“, erklärt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn.