Verbandsarbeit
ZDK fordert Nachbesserungen im Sinne des Mittelstands
Mit einer Stellungnahme an das Bundesministerium des Innern fordert der ZDK Nachbesserungen am Referentenentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts. Der ZDK warnt davor, Autohäuser und Kfz-Werkstätten durch neue Auskunfts- und Mitwirkungspflichten zu Hilfsorganen der Nachrichtendienste zu machen. Er verlangt klare gesetzliche Grenzen, praxistaugliche Regelungen und eine vollständige Kostenerstattung. Sicherheit ist Staatsaufgabe – nicht Aufgabe des automobilen Mittelstands.
Gebrauchte E-Autos: Strukturelles Wachstum, Nachfrageentwicklung, operative Konsequenzen
Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner mobile.de haben wir ein hochaktuelles Whitepaper herausgegeben, das den deutschen Markt für gebrauchte E-Autos auf Basis aktuellster Plattformdaten analysiert. Die Publikation wirft einen exklusiven Blick auf das strukturelle Angebotswachstum, spannende Nachfragesignale sowie den direkten Markenvergleich. Erfahren Sie kompakt auf den Punkt gebracht, wie Sie als Händler mit datenbasierten Prozessen, gezielter Preisstellung und transparenter Batterie-Dokumentation echte Wettbewerbsvorteile im operativen Geschäft erzielen.
Recht auf Reparatur: Musterbrief "Appell für eine verbraucherfreundliche Umsetzung"
Um eine sachgerechte Differenzierung im parlamentarischen Verfahren zu erreichen, stellen wir als ZDK einen Musterbrief für den Kontakt mit Wahlkreisabgeordneten zur Verfügung. Nutzen Sie diese Vorlage, um auf die praktischen Belastungen für Werkstätten und Autohäuser aufmerksam zu machen - denn es geht um Ihre Betriebe und unsere Branche.
Recht auf Reparatur: Etappensieg für das Kfz-Gewerbe
Starker Erfolg unserer Lobbyarbeit im Bundesrat: Der Wirtschaftsausschuss hat unsere Forderung aufgegriffen und eine Ausnahme für Kraftfahrzeuge beim geplanten „Recht auf Reparatur“ verankert. Ohne diese Klarstellung wären Tür und Tor für unverhältnismäßige Haftungsrisiken im Autohandel geöffnet worden. Das zeigt: Unsere politische Arbeit wirkt. Noch ist die Schlacht nicht gewonnen – jetzt folgen Bundeskabinett und Bundestag. Aber wir bleiben eng dran an den relevanten Playern und kämpfen weiter mit voller Kraft für die Interessen des Kfz-Gewerbes.
Cybersecurity darf kein Verfallsdatum haben
Der Schutz vor Cyber-Angriffen im Auto darf kein Ablaufdatum haben. Ein breites Branchenbündnis um den Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe fordert daher, Cybersicherheit über die gesamte Nutzungsdauer von Fahrzeugen verbindlich als Teil der Betriebssicherheit zu gewährleisten. Anlass ist die Debatte um ein mögliches Ende der Wartung von Cyber-Sicherheitssystemen („End of Cybersecurity-Support“, EoCSS): Deutsche Hersteller planen, keine Updates mehr bereitzustellen.
Politik im Autohaus: Musterbrief „Jetzt Druck machen: Holen Sie die Politik ins Autohaus!“
Seit der Ankündigung einer "E-Autoprämie" durch die Regierungskoalition im November letzten Jahres sind fünf Monate vergangen und Ihre Kundinnen und Kunden dürfen ab Mai ein neues Bürokratiemonster für die Antragstellung erwarten. Erst mit der Zulassung des Neuwagens erhält der Kunde oder die Kundin Gewissheit, ob er oder sie die Förderkriterien erfüllt. Drei Milliarden Euro werden möglicherweise nur schleppend nachgefragt, weil sich das Bundesumweltministerium im bürokratischen Kleinklein einer Förderrichtlinie verliert, die alles andere als eine Aufbruchstimmung für die Elektromobilität schafft.
Neu im/für den Autohandel: EU-Label zu Garantie und Gewährleistung
2026 bringt rechtliche Neuerungen: Ab September müssen gewerbliche Verkäufer die Verbraucher über das gesetzliche Gewährleistungsrecht sowie gewerbliche Garantien aufklären. Die jüngst durch die EU-Kommission erlassene Durchführungsverordnung enthält nun Vorgaben zu Inhalt und Gestaltung zweier Label, die zwingend umzusetzen sind. Die wesentlichen Forderungen aus der Stellungnahme des ZDK wurden berücksichtigt!
ZDK plädiert für unbürokratische Umsetzung der E-Prämie
Der ZDK hat den zuständigen Ministerien einen Vorschlag zur Ausgestaltung der angekündigten Kaufprämie für „klimafreundliche soziale Mobilität" vorgelegt. Der ZDK plädiert dafür, Anträge – analog zur 2023 ausgelaufenen KfW-Wallbox-Förderung – bereits vor dem Fahrzeugkauf prüfen und genehmigen zu lassen, um das Förderverfahren bürokratiearm und händlerfreundlich zu gestalten.
Das Durchleitungsmodell als Schlüssel für einen fairen und wettbewerblichen Fahrstrommarkt – Gemeinsames Positionspapier des ZDK, VDIK und BBM
Der steigende Bedarf an verlässlicher, transparenter und kundenorientierter Ladeinfrastruktur macht eine zukunftsfähige Ausgestaltung des Fahrstrommarktes dringlicher denn je. Vor diesem Hintergrund legen der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) dieses gemeinsame Positionspapier vor.
Sonderabschreibung für E-Gebrauchtwagen: BMF bestätigt ZDK-Forderung
Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat einer zentralen Forderung des ZDK entsprochen und in einem Schreiben an unsere Bonner Zentrale rechtsverbindlich klargestellt, dass die neue degressive Sonderabschreibung für Elektrofahrzeuge nach § 7 Abs. 2a EStG nicht nur für Neuwagen, sondern ausdrücklich auch für gebrauchte E-Fahrzeuge gilt. Damit erhalten Autohäuser wichtigen Rückenwind bei der Vermarktung gebrauchter Elektrofahrzeuge – und gewerbliche Steuerpflichtige können den Steuerbonus ohne zusätzliche Hürden nutzen.
Mobilität der Zukunft sichern - Ein Fahrplan für die Zukunft des Kfz-Gewerbes
Die anstehende Transformation des Automobilsektors stellt Betriebe, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Politik gleichermaßen vor große Herausforderungen. Als zentraler Partner der Mobilitätswirtschaft vertritt das Kfz-Gewerbe die Interessen von rund 40.000 mittelständischen Betrieben mit 468.000 Beschäftigten in Deutschland. Mit rund 98.000 Auszubildenden sind wir nach wie vor die Zukunftsbranche für Deutschland.
Vorstandssitzung Alliance of European Car Dealers and Repairers (AECDR)
Am 30. September trat der Vorstand der Alliance of European Car Dealers and Repairers (AECDR) in Köln zu einer Klausurtagung zusammen. Im Mittelpunkt standen Fragen der strategischen Weiterentwicklung des Verbandes, der sich als Sprachrohr der europäischen Fabrikatsverbänden und seiner Markenhändler für die Interessenvertretung im Automobilsektor versteht.