Musterpressetexte

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie haben die Gesellenprüfung in einem anspruchsvollen Beruf der Automobilbranche erfolgreich bestanden. Meinen herzlichen Glückwunsch hierzu! Die Ausbildung liegt nun hinter Ihnen – und vor Ihnen liegt die berufliche Zukunft.

Was diese Zukunft für Sie persönlich, aber auch für Ihre Ausbilder und Unternehmer bringt, dazu möchte ich heute zwei Thesen aufstellen:

These 1: Mit dem Abschluss der Ausbildung hat das Lernen kein Ende. Diese These richtet sich an Sie, liebe Gesellinnen und Ge­sel­len.

Die Entwicklung der Automobiltechnik diktiert das Tempo der erfor­derlichen Weiterbildung. Ergreifen Sie die Chancen, Ihre berufliche Zukunft und die Zukunft Ihres Betriebs aktiv mitzugestalten!

Die zweite These, die sich an Ausbilder und Unternehmer richtet, lautet:

Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern heißt auch, Chancen zur Qualifizierung anzubieten und Berufsentscheidungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu akzeptieren.

Nehmen wir zuerst die These 1 unter die Lupe:

Für jeden, der sich heute mit Automobiltechnik beschäftigt oder in dieser Branche arbeitet, heißt Stillstand gleich Rückschritt. Die rasante technologische Ent­wicklung in allen Bereichen des Automobils und sei­nem betrieblichen Umfeld nimmt an Geschwindigkeit zu. Das war nicht immer so. Mitte der 1960er Jahre war Automobiltech­nik noch ohne große Anstren­gungen durchschaubar und erlernbar.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

wie Sie selbst am besten wis­sen, hat sich dieses Bild der Automobiltechnik radikal gewandelt. Vom Kut­schenwagen von 1886 über das Technikniveau eines Opel Kadett, Ford Taunus oder VW Kä­fer hat sich das Automobil heute zu einem rollenden Hochleistungs-Computer entwickelt. Vielfältige Fahrer-Assistenzsysteme und alternative Antriebsarten, Digitalisierung und Vernetzung sind aktuelle Stichworte.

Für die Kraftfahrzeugbetriebe ergibt sich dadurch in Zukunft noch mehr als bisher die Notwendigkeit, der Aus- und Fortbildung eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.

Das beste Expertensystem ist die gut ausgebildete und aufeinander eingespielte Mannschaft im Betrieb! Das heißt: Es kommt auch auf Sie an, liebe Gesellinnen und Gesellen!

Damit kommen wir zurück zu unserer ersten These: Die ra­sante Entwicklung in der Automobiltechnik diktiert uns das Tempo der erforderlichen Weiterbildung.

Welche Möglichkeiten bietet Ihnen die Kfz-Branche zur weiteren Gestaltung Ihrer beruflichen Zukunft?

  • Besuchen Sie die Seminare in den Kundendienstschulen der Automobil­hersteller und Importeure.
  • Auch die Technische Akademie des Kraftfahr­zeug­gewerbes (TAK) in Bonn hat in umfassendes Weiterbildungsangebot im Programm.
  • Sammeln Sie Berufserfahrung in unterschiedlichen Betrieben und bei unterschiedlichen Fabrikaten.
  • Besuchen Sie Fachmessen und Fachveranstaltungen, verbunden mit der Chance zum Gespräch mit Fachleuten.
  • Machen Sie Ihren Meister – der Weg zu mehr Veranwortung im Beruf.
  • Bilden Sie sich weiter zum Kfz-Betriebswirt an der BFC in Northeim.
  • Auch ein Studium etwa mit Schwerpunkt Kfz-Technik oder Automobilwirtschaft kann ein Ziel sein.

Ich kann Ihnen nur empfehlen: Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Weiterbil­dung, weil Sie dadurch ein Stück beruflicher Sicherheit und Unab­hängigkeit gewinnen.

Liebe Gesellinnen und Gesellen,

Meister fallen nicht vom Himmel. Und Meister wird man nicht allein durch den Besuch einer Meisterschule. Vor der Meisterprüfung steht die umfassende Erfahrung als Geselle. Die Meisterprüfung qualifiziert für eine Führungsposition in der Werkstatt und ist die Grundlage für die selb­stständige Ausübung des Berufes.

Eng damit verbunden ist – neben der technischen Kompetenz – das erforder­li­che betriebswirtschaftliche Wissen zur Steuerung eines Kraftfahrzeug­be­triebs. Dafür ist die BFC in Northeim der ideale Partner! Und bedenken Sie: Für die BFC-Ausbildung gibt es das so genannte "Meister-Bafög".

Kommen wir nun zur These 2, die sich an Ausbilder und Unternehmer richtet:

Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern heißt auch, Chancen zur Qua­lifizierung anzubieten und Berufsentscheidungen der Mitarbeiter zu akzep­tieren.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ein Schlüssel des betrieblichen Erfolgs liegt in der Personal­planung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden Unternehmens, das morgens engagiert und motiviert durch die Tür kommt und abends schon wieder Lust hat auf den nächsten Arbeitstag! Investitionen in die Aus- und Weiterbildung müssen mindestens den gleichen Stellenwert haben wie Investitionen in Gebäude und Werkstatt-Technik, in Hard- und Software.

Dabei müssen Kfz-Unternehmer auch erkennen, dass neben der fachli­chen Kompetenz die soziale Kompetenz immer wichtiger wird – die Fähigkeit, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, zu kommunizieren, sich gruppenorien­tiert zu verhalten und Verantwortung zu übernehmen. Der Kunde wird es Ihnen danken! Auch und gerade in Zeiten des Internets.

Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Nürnberger Puls-Marktforschungsinstituts. Demnach meinen 62 Prozent der befragten Kunden in Deutschland, dasss der stationäre Automobilhandel auch in Zukunft unabdingbar bleibt. Im Jahr 2016 haben das nur 39 Prozent gemeint. Als Schnittstelle zu den Kunden behält das Autohaus eine Schlüsselstellung – auch wenn sich das Umfeld ändert.

Daraus folgt: Fähige und lernwillige Mitarbeiter müssen gefördert werden. Sie brauchen be­rufliche Freiräume und Perspektiven, damit sie das Potential ihrer Motivation und Kreativität entfalten können und ihre Fähigkeiten unter Beweis stel­len.

Wecken Sie die Lust auf Leistung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Unterstützen Sie deren Absicht, sich weiter zu qualifizieren. Wer sich im Betrieb wohlfühlt, der bleibt!

Sie, liebe Gesellinnen und Gesellen, haben eine Ausbildung im Kraftfahr­zeuggewerbe erfolgreich bestanden, hierzu meine Gratulation!

Die Stärke einer Persönlichkeit – jeder einzelnen Persönlichkeit von Ihnen – liegt aber nicht allein in Ihrem Wissen und Können, sondern auch in Ihrem persönlichen Werte-Kanon. Behalten Sie Ihre Ideale und Werte im Blick, sie sind ein kostbares Gut! Und starten Sie durch in eine erfolgreiche berufliche Karriere im Kfz-Gewerbe!

Für Ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen alles Gute – sowohl beruflich als auch privat!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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.........(Datum/Ort). Anfang April wird es wieder Zeit für Sommerreifen. Allerdings verzichten immer mehr Autofahrer auf den Reifenwechsel im Frühling. Sie setzen auf Ganzjahresreifen oder fahren mit ihren Winterreifen sogar das ganze Jahr durch. Woran viele aber nicht denken: Bei sommerlichen Temperaturen nutzen sich Winterreifen in kürzester Zeit ab. Je stärker der Abrieb, desto höher ist auch der Kraftstoffverbrauch. Noch entscheidender ist der Faktor Sicherheit. Denn Winterreifen stellen im Sommer eine fast ebenso große Gefahr dar wie Sommerreifen im Winter. Deshalb: Wer im Sommer mit Sommerreifen fährt, ist sicherer unterwegs und spart bares Geld, erklärt Obermeister … (Vorname Name) der Kfz-Innung … (Ort).

Sommerreifen im Sommer, Winterreifen im Winter ist daher die Empfehlung der „Initiative Reifenqualität – Ich fahr‘ auf Nummer sicher!“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), der sich auch die Innungen des Kfz-Gewerbes angeschlossen haben. … (Name) bestätigt, dass Sommerreifen durch ihre spezielle Konstruktion in der warmen Jahreszeit handfeste Sicherheitsvorteile haben: Sie halten das Auto auch bei hohem Tempo perfekt in der Spur, ihr Bremsweg ist kurz, ihr Kurvengriff sicher.

Das Sommerprofil ist … (Name) zufolge optimal für trockene Straßen und nasse Fahrbahnen. So steht ein Fahrzeug mit Sommerreifen auf trockener Fahrbahn und einer Geschwindigkeit von 100 km/h fast zwanzig Meter früher als mit Winterreifen. Auf regennasser Straße leitet das spezielle Profil Wasser schnell nach außen ab, so dass der Reifen auch bei Nässe gut haftet und die Gefahr von Aquaplaning erheblich vermindert. Dabei bremst das Fahrzeug umso schneller, je mehr Profil der Reifen aufweist. … (Name) empfiehlt daher bei Sommerreifen eine Sicherheitsprofiltiefe von drei Millimetern, auch wenn in Europa die gesetzliche Mindestprofiltiefe erst bei 1,6 Millimetern liegt.

Die richtige Gummimischung macht’s: Sommerhitze und aufgeheizter Asphalt machen das Reifengummi geschmeidiger. Daher haben Sommerreifen einen geringeren Anteil an Naturkautschuk als Winterreifen und das Gummi ist härter, was gute Bodenhaftung, Stabilität und geringeren Abrieb gewährleistet.

Der Winterreifen dagegen wird im Sommer … (Name) zufolge Opfer seiner besonderen Konstruktion. Bei Kälte, Schnee und Eis funktionieren Winterreifen besser als Sommerreifen. Das liegt an ihrer weicheren Gummimischung und den vielen feinen Einschnitten in den Profilblöcken, den Lamellen. Beim Bremsen oder bei einem plötzlichen Ausweichmanöver auf griffigen, rauen Fahrbahnen ist jedoch ein besonders festes Profil gefragt. Und genau diesen Vorteil bringt der Sommerreifen mit. Ganzjahresreifen haben sich im Übrigen in ihren Eigenschaften den Winterreifen angenähert. Mit Schneeflockensymbol erfüllen sie die Anforderungen, die auch an moderne Winterreifen gestellt werden. Aber je besser die Wintereigenschaften, desto schlechtere Leistungen bringt der Ganzjahresreifen im Sommer.

Wer also Winterreifen auf seinem Auto hat, sollte im Frühjahr in seinen Kfz-Meisterbetrieb fahren und Sommerreifen montieren lassen. Er kann den Winter-Radsatz dort auch gleich gegen eine geringe Gebühr bis zur nächsten Umrüstsaison einlagern. … (Name) rät, möglichst frühzeitig einen Termin zu vereinbaren, erfahrungsgemäß ist der Andrang während der  Wechselsaison groß.

 

Innung des Kfz-Gewerbes… (Ort)

Die Kfz-Innung in …(Ort) vertritt die berufsständischen Interessen von … (Anzahl) Kfz-Meisterbetrieben mit rund … (Anzahl) Beschäftigten. Darunter sind fast … (Anzahl) Auszubildende in technischen und kaufmännischen Berufen.

Ansprechpartner:             … (Vorname Nachname), … (Position)

Kfz-Innung … (Ort)

Tel.: ...

E-Mail …

 

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